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Skaven - Dänemark

Nur knapp 4 Stunden dauert die Fahrt von Hamburg zu unserem entspannten „Sommerrevier“, dem kleinen Fischer- und Ferienort Skaven in Jütland. Wir surfen hier auf dem riesigen Ringköbing-Fjord (30 km lang, 12 km breit), der fast überall stehtief ist. So sind die Wassertemperaturen schon relativ früh im Jahr erträglich.

 

Quelle: http://de.skaven.dk/

Lage

Skaven liegt auf der Ostseite des Ringköbing-Fjords in der Nähe von Hemmet, hier ist es noch sehr ruhig und nicht ganz so touristisch wie auf der Westseite. Dort ist die Landschaft mit ihren tollen hohen Dünen und den Nordseestränden allerdings auch schöner, es gibt viele touristische Angebote, Ferienhäuser, Restaurants und Geschäfte.

All das ist auf der Ostseite deutlich weniger, direkt in Skaven Strand gibt es einen Campingplatz, die Ferienhaussiedlung, einen kleinen Supermarkt und einen Imbiss. Außerdem gibt es gegenüber des Campingplatzes noch ein schickes (und teures) Hotel und Restaurant. Dort fanden bei unseren Aufenthalten in Skaven immer wieder große dänische Familienfeste oder Hochzeiten statt. Da Essengehen in Dänemark aber ohnehin teuer ist, und wir in der Nähe bislang auch keine Restaurants gefunden haben, die unseren Vorstellungen entsprechen, versorgen wir uns hier weitgehend selbst.

Update August 2017

Leider wurde der Imbiss inzwischen geschlossen. Wir hoffen auf eine Alternative in der nächsten Saison!

Unterkunft: Ferienhäuser

Skaven Strand ist sehr beliebt bei Familien, sowie bei einer kleineren Anzahl von Windsurfern und Kitern, die zum Teil schon seit vielen Jahren immer wieder kommen. Seit Ostern 2014 gehören auch wir dazu. Wir haben uns bei jedem unserer Aufenthalte eines der Ferienhäuser gemietet, die zum Teil sehr nah zum Strand liegen. Für uns ist eine Surfwoche in Skaven perfekt zum Ausspannen zwischendurch.

Zwar gibt es vor Ort eine kleine Wassersportstation, die auch Windsurf-Einsteigerkurse anbietet, ob dort aber auch Surfmaterial vermietet wird, darf bezweifelt werden. Alle Windsurfer, die wir bisher gesehen und getroffen haben, hatten ihr eigenes Material dabei.

Typisch: Eines der Ferienhäuser in Skaven Strand

Der Surfstrand

Der Einstieg liegt am Ende eines kleinen Schotterwegs, der durch die Ferienhaussiedlung führt. Hier gibt es einen abgegrenzten Parkplatz mit einer öffentlichen Toilette und zwei oder drei Picknicktischen. Dann kommen wenige Meter Dünen und der Strand. Nahezu alle Surfer und Kiter gehen von hier aufs Wasser. Es ist aber nie wirklich voll oder eng – selbst in der Hochsaison, wenn Campingplatz und Ferienhäuser ausgebucht sind, verteilen sich die Wassersportler in diesem Revier gut.

Wind und Wetter

Der Wind kann – je nach Wetterlage – aus nahezu jeder Richtung kommen. Im Sommer herrschen allerdings westliche Winde vor. Wir hatten bei unseren Aufenthalten bisher immer an mehr als der Hälfte der Tage vor Ort surfbaren Wind, also mehr als 4 Windstärken – und manchmal auch Starkwind, der das meist vorherrschende Flachwasser dann auch ordentlich aufwühlt.

Das Wetter und die Temperaturen sind nordseetypisch, durch den Wind ist es oft ein bisschen kühler als im Inland. Wir haben hier aber auch schon eine echte „Karibikwoche“ erlebt, mit Dauersonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen – und gleichzeitig ein paar schönen Surftagen! Für uns ist aber immer ein Neo angesagt, im Frühjahr oder Herbst durchaus mit 5 mm, dazu Beanie, Schuhe, und mitunter sogar Handschuhe.

Grafik: Windfinder

Revier

Auf dem Wasser sind neben den Surfern und Kitern hin und wieder ein paar Stand up-Paddler zu sehen. Vom kleinen Hafen tuckern Fischerboote und Segelboote quer durch den Fjord Richtung Durchfahrt zur Nordsee, die auf der anderen Fjordseite bei Hvide Sande liegt. Auf die sollte man als Windsurfer auch achten – sie fahren in der ausgebaggerten Fahrrinne, die wir bei längeren Schlägen gerne überqueren.

Die Fahrrinne kann übrigens an den Seiten regelrechte „Wälle“ haben, die durch das Ausbaggern entstehen. Wer zu nah zum Land die Fahrrinne kreuzt, riskiert dort auch schon mal einen ordentlichen Schleudersturz, wenn die Finne im „Wall“ steckenbleibt. Also immer weit genug entfernt vom Land hinter der vierten Fahrrinnen-Markierung die Fahrrinne kreuzen!

Fazit

Für uns ist mindestens eine Woche im Jahr am Fjord „gesetzt“, denn hier ist Entspannung, Ruhe und ein stressfreies Surfrevier mit viel Platz für alle garantiert. Das macht Skaven für uns zu einem perfekten Ort für den Kurzurlaub zwischendurch.

de.skaven.dk/

de.wikipedia.org/wiki/Ringk%C3%B8bing_Fjord